top of page

„Danke für mich“ – klingt absurd, ist aber enorm wichtig!

Wann hast du dich das letzte Mal bei dir selbst bedankt? Nicht für etwas Großes, sondern einfach dafür, dass du da bist. Dass du weitermachst. Dass du dich kümmerst, dass du lernst, dass du fühlst.


Selbstdank ist nicht Egoismus

Für die meisten klingt das erst einmal seltsam. Sich bei sich selbst zu bedanken? Das ist doch egozentrisch – oder zumindest ein bisschen esoterisch. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Sich selbst zu danken ist kein Zeichen von Ego, sondern von Achtsamkeit. Es bedeutet, anzuerkennen, dass du nicht selbstverständlich bist. Dass all die Dinge, die du Tag für Tag leistest – bewusst oder unbewusst – einen Wert haben. Und dass du nicht immer erst warten musst, bis jemand anderes sie sieht, um sie würdigen zu dürfen.


Dankbarkeit verändert den Fokus

Wir Menschen sind Meister darin, Dankbarkeit nach außen zu geben. Wir bedanken uns beim Postboten, bei Kolleginnen, bei der Familie, sogar beim Navigationsgerät. Aber uns selbst übersehen wir dabei. Wir sagen selten: „Danke, dass du heute trotzdem aufgestanden bist.“ Oder: „Danke, dass du diese schwierige Entscheidung getroffen hast.“ Oder einfach: „Danke, dass du dein Bestes gibst – auch wenn es sich nicht immer so anfühlt.“

Dabei ist genau das eine der stärksten Formen von Selbstfürsorge. Wenn du dich bei dir selbst bedankst, erkennst du an, dass dein Wert nicht nur in deiner Leistung liegt, sondern in deinem Sein. Du verschiebst den Fokus – von „Ich bin nie genug“ hin zu „Ich bin da, und das zählt“.


Wie du Dankbarkeit üben kannst

Vielleicht denkst du jetzt: „Aber das fühlt sich komisch an.“ Ja – am Anfang tut es das. Weil wir es nicht gewohnt sind, uns selbst mit Mitgefühl zu begegnen. Weil wir gelernt haben, Dankbarkeit immer nur nach außen zu richten.

Aber versuch es trotzdem. Stell dich heute einmal vor den Spiegel, sieh dir selbst in die Augen und sag: „Danke, dass du da bist. Danke, dass du dein Leben trägst, auch an den Tagen, an denen es schwer ist.“

Wenn dir das zu viel ist, fang kleiner an. Schreib dir heute Abend drei Dinge auf, für die du dir dankbar bist. Vielleicht, dass du dir Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Vielleicht, dass du dich endlich mal ausgeruht hast. Vielleicht einfach nur, dass du durchgehalten hast.

Mach das regelmäßig. Denn jeder Moment, in dem du dir selbst Dankbarkeit schenkst, stärkt dein Vertrauen in dich. Er hilft dir, dich selbst nicht nur als Funktion, sondern als fühlenden Menschen zu sehen – mit Bedürfnissen, Grenzen und einer unglaublichen inneren Stärke.

Dankbarkeit ist kein Luxus. Sie ist eine Haltung. Und sie beginnt genau hier, bei dir.



Wenn du lernen möchtest, wie du dieses Gefühl von innerer Anerkennung auch handwerklich erlebbar machen kannst, dann schau dir unseren Kurs an:

Hier geht es darum, dich selbst wieder zu spüren – mit Herz, Kopf und Hand. Du erschaffst etwas Echtes, Greifbares, das dich daran erinnert: Du bist Schöpferin, Gestalterin und wichtig. Jeden Tag.

 
 
 

Kommentare


bottom of page