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Erden durch Fühlen

Wie unsere Sinnesorgane uns aus dem Gedankenkarussell ins Hier und Jetzt holen

Kennst du das? Dein Kopf läuft Marathon, während dein Körper einfach nur versucht, mitzuhalten. Du denkst über gestern nach, planst schon morgen – und vergisst dabei völlig, dass heute auch noch ein Tag ist.

Willkommen im Gedankenkarussell. Ein Ort ohne Ausgang – außer du steigst ab.



Dein Körper ist kein Taxi für deinen Kopf

Viele von uns leben, als wären wir ein Gehirn auf Beinen. Wir analysieren, planen, reflektieren – und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was uns am meisten erdet: unseren Körper.

Aber dein Körper ist nicht einfach nur die Hülle, in der du funktionierst. Er ist dein Kompass. Er zeigt dir, wann du gestresst bist. Wann du Ruhe brauchst. Wann du dich verlierst – und wann du wieder zu dir zurückfindest. Das Problem: Du musst hinhören. Oder besser: hinfühlen.



Der schnellste Weg zurück ins Jetzt

Wenn dein Kopf wieder zu schnell wird, geh über deine Sinne. Sie sind wie die fünf Werkzeuge deiner Präsenz – immer griffbereit, immer zuverlässig.

Fühlen: Spür den Boden unter deinen Füßen. Das Holz unter deinen Fingern. Wie fühlt es sich an?

👂 Hören: Was kannst du hören, wenn du wirklich lauschst? Deinen Atem? Die Vögel draußen?

👃 Riechen: Was kannst du in deiner Umgebung riechen? Kaffee? Dein aktuelles Werkstück? Holz hat einen besonderen Geruch – Erdend, beruhigend, manchmal exzentrisch.

👀 Sehen: Schau dich bewusst um. Nicht flüchtig – wirklich sehen. Licht, Farben, Formen.

👅 Schmecken: Ein Schluck Tee. Ein Stück Schokolade. So simpel, so präsent.

Mit jedem Sinn, den du aktiv wahrnimmst, nimmst du auch dich selbst wieder wahr.



Warum das funktioniert

Dein Körper lebt immer im Jetzt. Er kann nicht in der Zukunft atmen oder in der Vergangenheit fühlen. Er holt dich sanft zurück, wenn du dich verlaufen hast.

Und das Beste: Du brauchst keine Yoga-Matte oder komplizierte Meditation dafür. Nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit – oder ein Stück Holz, das du in der Hand hältst, um dich wieder zu spüren.

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du gedanklich wieder durchdrehst, leg die Hand auf dein Herz und frag dich: „Was fühle ich gerade – und wo bin ich wirklich?“

Und dann bleib da. Hier. Jetzt.



Wenn du lernen willst, wie du durch Handwerk und Achtsamkeit wieder mehr bei dir ankommst – nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Sein – dann ist mein Kurs vielleicht genau dein nächster Schritt:

Dort verbinden wir das Sinnliche mit dem Sinnvollen: Du arbeitest mit Holz, findest deine innere Ruhe – und lernst, wie du mit jedem Werkstück auch an dir selbst feilst. Erdend, echt und mit jeder Menge Herz.

 
 
 

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