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Erholung und zur Ruhe kommen: In Indien gefeiert, in unserer Gesellschaft verpönt

Aktualisiert: 2. Nov. 2025

Hand aufs Herz: Wie oft sitzt du einfach mal fünf Minuten da – und zack, meldet sich dieser Gedanke: „Du hättest in der Zeit doch noch was erledigen können…“

Kennst du? Willkommen im Club. Unsere Gesellschaft hat uns beigebracht, dass Produktivität gleich Wert ist. Wer viel tut, ist viel wert. Wer nichts tut, verschwendet Zeit.

Klingt hart? Ist es auch.



Warum wir Ruhe mit Faulheit verwechseln

Schau dich um: Deadlines, To-Do-Listen, Push-Nachrichten. Ständig das Gefühl: „Ich muss noch…“. Kein Wunder, dass wir uns schuldig fühlen, sobald wir mal auf „Pause“ drücken.

Das Absurde: In vielen Kulturen ist genau das Gegenteil normal.

👉 In Indien gilt Ruhe nicht als Schwäche, sondern als Quelle von Kraft und Klarheit: Meditation, Atempausen, Innehalten – sie sind fester Bestandteil des Alltags. Und hier? Hier gönnen wir uns erst dann eine Pause, wenn wir fast umfallen. Und selbst dann haben wir noch ein schlechtes Gewissen dabei.

Wohin das führt, kann man in zahlreichen aktuellen Studien leicht ablesen: Stress, Depression, Burnout. Unsere Abneigung gegen Erholung macht uns krank. Warum aber schaffen wir es nicht uns einfach mal eine Pause zu gönnen?



Dein Wert hängt nicht von deiner To-Do-Liste ab

"Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten": Die Generationen vor uns wurden schon früh auf Leistung getrimmt. Kein Wunder also, dass sie das an uns weitergegeben haben. Das Leistung unseren Wert bestimmt ist also tief in uns verankert, wie kommen wir da wieder raus?

Was wäre, wenn du dir erlaubst, fünf Minuten einfach nichts zu tun? Nicht produktiv sein. Nicht funktionieren. Einfach nur atmen. Fühlt sich wahrscheinlich erst mal komisch an und 5 Minuten reichen auch meist nicht, um den Kopf wirklich ruhig zu kriegen. Was aber wenn du nicht nichts tun würdest? Was wenn du dir für diese 5 Minuten die Aufgabe gibst tief durchzuatmen und alle deine Sinne einmal zu aktivieren. Du wirst merken: Die Welt bricht nicht zusammen. Deine To-Dos laufen dir nicht davon. Und du verlierst keinen Wert. Im Gegenteil: Dein Körper fährt runter, dein Kopf sortiert sich – und plötzlich geht alles leichter.



Erholung ist kein Luxus, sondern Basis

Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du dir eine Pause gönnst. Es ist ein Zeichen von Stärke. Denn nur wer auftankt, kann auch geben. Stell dir vor, du würdest Pausen nicht als „gestohlene Zeit“ sehen – sondern als Investition in dich. In Indien feiert man das. Zeit, dass wir hier anfangen, es auch zu tun.



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